Frisches, pulsierendes Drachenblut für KITE-TESTS

Markus LuftEs war nicht so, das wir unser Mitarbeiterteam aufstocken wollten.. aber jemanden, wie unseren Neuen, der sein junges Leben seit einem Jahr um 180 Grad gedreht hat, darf man nicht unbesprochen an sich vorüber ziehen lassen. So machte ich ihm das Angebot, im KITE-TESTS-Team mitzuarbeiten. Das elektrisierte ihn im Positiven 🙂

Er bekommt zu seinem Start von mir den KITE-Nickname: 180 Grad. Ein stolzer Name.

 

Wir erweitern unser Team gern um Typen wie Markus Spudic. Vor einem Jahr noch in kleinstädtischer Idylle des südlichen Ruhrgebiets lebend, entschloss sich der damals 22-jährige seinem Leben eine 180-Grad-Wende zu geben. Alles, was er fortan tat, war Neuland zu betreten. Er begann im April 2010 auf der holländischen Insel Schiermonnikoog mit Gruppenflugkursen in unserer Flugschule THIJS VLIEGERPARADIJS. Das tat er allein oder zusammen mit Kollegen – sofort auf Niederländisch. Alle Mitarbeiter unserer Flugschule  sind Niederländer – sie staunten und staunten und staunten.

Er selber liebte das Paradies, probierte alles, was in der Flugschule nicht niet- und nagelfest herumstand: Lenkdrachen unterschiedlicher Größen, Matten, Flyboarden, Buggyen, Kite-Surfen, Einleiner-Teampowerkiting, Zweileiner-Teampowerkiting, Surfen..

Das Foto zeigt ihn bei seiner Fluglehrertaufe kopfüber in etwa 4 m Höhe an einer übergroßen Zweileiner Nasa Wing hängend, die von 5 Leuten aus dem Team gesteuert wurde. Die Fünf haben im Abstand von 1 m ihre wattierten Handschlaufen hintereinander an den Flugleinen befestigt. Dieses koordinationsintensive  Manöver wird nur unter Team-Mitgliedern geflogen.

Die Begeisterung, die Markus breit lächelnd an die Kursteilnehmer weitergeben konnte, machten ihn bald zum eigenen Typen, was alle anderen in unserem Team auch extrem sind. Es gibt keine Revierkämpfe – es gibt TEAM.

Bald kannte man ihn im Dorf, so dass man mir, den Daumen hoch zeigend, sagte:“Gut, dass Du Markus mitgebracht hast!“ Ich fand das einen Satz, der runter ging wie Öl, auch den anderen Kollegen. Die Saison dauerte ein halbes Jahr. Danach begann er sein Psychologiestudium an der Universität in Groningen, einer nordholländischen Großstadt und nur 40 KM von der Insel entfernt. Die kannte zwar keinen Nummerus Clausus aber eine monatedauernde, vorgeschriebene Schulung in niederländischer Sprache für Ausländer. Das war schwer – nebenbei.

Markus wird bei KITE-TESTS auf die kleinen und großen Momente achten wo Menschen sich der Faszination unseres Drachensports überlassen: dem Virus. Er beginnt bei uns als STORY-Schreiber: in Groningen, auf Schiermonnikoog, oder da, wo es ihn gerade verschlagen hat. Ich bin sehr gespannt, wie er es angeht.

Markus ist bereits in der Rubrik TEAM auf unserer Seite vertreten. Er hat mit eigenen Worten dort mehr zu sich gesagt.

Auf eine interessante gemeinsame Zeit –  blijf  bij  jeself and go ahead.   

Jürgen Okrongli
für die anderen aus dem Team KITE-TESTS

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