THUNDER – Wenn der Donner grollt …

Text von: Jürgen Okrongli
Fotos von: J.O.

Hersteller Scirocco Kites (Matthias Franke) Am Berge 37 in 21335 Lüneburg (Banner)

Spannweite 1,62 m

Höhe 0,62 m

Gewicht in g 170

Tuch 40 D Nylon (51 g)

Gestänge 6 mm Exel Extreme

Schnüre für zusätzliche 10 Euro gibt es Dyneema 35m/80 Kp im RTF

Windbereich in Bft. 1.5 – 8+

Preis in Euro 59.95 (RTF 69.95)

Bezug direkt

Wer SPEED – Flug bis zum Limit seiner Wahrnehmung kennenlernen möchte..

Wer Speed – Kiting in Bft. 7-8 jenseits seiner Grenzen kennenlernen möchte, bis das Blut in den Adern stockt..

Wer denkt, dass er keine Grenzen gibt..
Wer seine Grenzen noch nicht erfahren hat..

Wer kleinlaut und bescheiden werden möchte (für Momente in Grenzbereichen)..

Wer erfahren möchte, wie Wahnsinn sich geflogen anfühlt..

.. der/die gehört zu der Zielgruppe des THUNDER (Donner). Erster Eindruck:

Auf den ersten Blick erinnert das Design an den Firebird der späten 80er Jahre. Der kleine Drachen wirkt wie ein Kobold.
Er soll ja in Sphären aufsteigen, wo kaum einer noch ist – grenzwertig.
Er allein. Verarbeitung:

8 Paneele in solider Segelmachernaht. Nase gut. Verbinder (APA) angemessen und zweckdienlich mit Klebeband gestoppt. Mittelkreuz mit Klebeband und dicken Schnüren – eine Erfindung aus frühen Jahren, die passt! Durchgehende untere Querspreize sorgt für gleichmäßige Druckverteilung ins Segel und Vermeidung von Bruchstellen um das Mittelkreuz. Keine obere Querspreize. Stabile Flügelenden. Zu öffnendes Klettband am Kielstabende. Die Waage braucht nicht verstellt zu werden. Die Verarbeitung ist klar, solide: keine Schnörkel. Alles typgerecht. Er ist einer der solidesten Speeddrachen, die mir bekannt sind. Flugeigenschaften:

Bft. 1.5 – 2 Der THUNDER fliegt bei gleichmäßigen Seewinden schon ab Bft.1.5 an 25 – 30m / 40 Kp – Schnüren. Es ist der Windbereich zum Eingewöhnen und Kennenlernen. So kann man einzelne Eigenarten schon kennenlernen: er reagiert auf Steuerungsimpulse direkt; die Loopings drehen eng aber kontrollierbar. Einfacher Start und etwas purzelnde Landung. Bft. 4 Mit der 30 m / 70 Kp – Schnur ist er jetzt optimal ausgestattet. Aber auch die 35 m / 80 Kp – Dyneema im aufrüstbaren RTF ist OK. Sie sichert eben noch den Bft.-Bereich nach oben ab. Der THUNDER ist sehr flink – sehr enge und sehr schnelle Loopings (nur für Profi-Speed-Piloten). Start = OK. Landung klappt auch noch. Dieses sind aber noch „kleine Winde“ für ihn. Seine fast Unzähmbarkeit beginnt ab Bft. 6. Bft. 6 – 7 – 8 35 m / 80 Kp – Schnüre sind die richtige Dimension. Wer irgendwo 80 Kp und 40 m herumliegen hat: sehr gut ! Er fliegt nicht raketenschnell – aber eben sehr schnell. In den Loopings legt er allerdings einen drauf. Bis Bft. 6 konnte ich mithalten. Danach drehte er so schnell wie eine hochtourige Kreissäge. Das kannte ich schon von anderen Drachen. Die gaben dann immer noch einen minimalen Druckveränderungsimpuls, so dass ich den auslösenden Steuerungsbefehl „richtig“ setzen konnte, um in gewollter Richtung aus dem Loop zu kommen. Das war in Bft. 7 beim THUNDER nicht mehr möglich. Ich kehrte betrübt nach Hause zurück und sagte zu meiner Frau: „Ich werde alt – ich merke nix mehr.“ Wochen später lachte Matthias Franke über die Bemerkung: „Den THUNDER beherrscht keiner mehr in Windstärke 8“. Stimmt das ? …… wer bricht den Fluch ? Vergleich in seiner Kategorie:

Der schnellste Loopingdrachen der Speedzunft ab Bft. 6. Fazit:

Wer den THUNDER erwirbt, erwirbt den Zugang zu Grenzwelten. Wann erhält man den schon und noch für knapp 60 Euro..

Ein Gedanke zu „THUNDER – Wenn der Donner grollt …

  1. Isha

    Freut mich zu lesen, dass ich nicht der einzige Irre bin, der sich so etwas aasuedgcht hat. Bei mir hie das Ding erst Newscollector und sp ter dann mit dem Aufkommen von RSS: myRSS. Auch wenn viele Feeds nur wenig von der eigentlichen Nachricht mitliefern, so finde ich es doch praktisch dass man die URLs und die Headline frei Haus geliefert bekommt. Von dort kann man sich ja weiterhangeln.Erstaunt bin ich, dass bottino schon seit Anfang an in Python programmiert wurde. Mein kleiner Helfer lief erst mit Perl, dann mit PHP und erst seit neuestem mit Python. Aber egal welche Programmiersprache verwendet wird: F r mich war immer das wichtigste die Datenbank dahinter. So kann man die Daten durchsuchen.Man sollte auch erw hnen, dass Scraping einige Nachteile hat: Die Webseiten k nnen Ihren Aufbau ndern und damit das erfolgreiche Scraping vor bergehend verhindern. Au erdem bekommt man einige Dinge nur mit, wenn man die Webseite direkt besucht. Weil zum Beispiel eine News nicht unter News, sondern in einem anderen Format ver ffentlicht wird.

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