WINDSKULPTUREN von Alejandro Guzzetti / Italien / Teil I

Text von: Alejandro Guzzetti / Jürgen Okrongli
Fotos von: Alejandro Guzzetti
Der italienische Künstler >Alejandro Guzzetti< kreiert Objekte aus Naturmaterialien und positioniert sie so, dass der Wind seine Seelenarbeit leisten kann. Werke voller beeindruckender Schönheit für´s Auge und Ohr. "Den Wind bezwingen zu wollen, um einen Ton entstehen zu lassen, hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Das ist der Grund, warum ich die Begegnung mit ihm suche, um ihm meine Skulpturen zu überlassen." DER WIND: "Der Wind ist eine unsichtbare, nicht aufzuhaltende Kraft, er entflieht. Er hat keine Form, keine Dimension, keinen Geruch. Er ist ein Element, das sich schwer definieren läßt, das aber ein jeder kennt. Wenn sich ihm nichts in den Weg stellt, zieht er geräuschlos vorüber. Wenn kein Wind weht, ist alles ruhig, und Stille breitet sich aus, und das ist das Ende dieser Art von Kunst." FORMEN UND TÖNE IM WIND. "Diese, die unsichtbare Kraft des Windes nutzende "Klanglandschaft", lädt dazu ein, das weite Reich der Windtöne zu entdecken." "Auf einer Fläche .. regen uns diese einfachen, aber originellen Skulpturen dazu an, unsere Neugierde und Phantasie freien Lauf zu lassen." "Dieser Klanggarten negiert nicht den authentischen Wert der traditionellen Kunst, sondern lädt dazu ein, sich die Welt der Töne durch eine experimentelle Vorgehensweise zu erschließen." "Diese extravaganten Wetterfahnen wurden mit dem Ziel entworfen, den Betrachter, durch das Vergnügen, das sie ihm bereiten, zu überraschen und dadurch die Anziehungskraft auf ihn auszuüben." "Aus Bambus, Muscheln, Holz und natürlichen Materialien hergestellte einfache Instrumente, die dem Wind eine weitere Stimme geben sollen." "In dieser Klanglandschaft bin ich nur für die Form verantwortlich, denn allein die Natur läßt den Ton entstehen, und er entzieht sich völlig meiner Kontrolle." "All´ diese Skulpturen sind zwar das Ergebnis meiner Kreativität, doch der Grund, auf dem sie stehen, ist die Erde und ihre Seele der Wind." Einige dieser Objekte sind etwas derart Persönliches, dass ich mich ständig frage, was für eine merkwürdige Anziehungskraft sie auf mich ausüben." "Klänge, die niemand hört, steigen zum Himmel empor." A l e j a n d r o G u z z e t t i .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *