WINDSKULPTUREN von Alejandro Guzzetti / Italien / Teil II

Text von: Jürgen Okrongli
Fotos von: Alejandro Guzzetti

Gebilde,
wie sie die Natur noch nicht geschaffen hat – wie sie Alejandro Guzzetti mit Natur geschaffen hat.

Staunendes Verweilen der Blicke – Gespanntheit der Ohren zu der Vielfalt der aufsteigenden Klänge.

Eine Muschel-Federpyramide ragt in den Himmel – berührt ihn mit einem leisen Rauschen.

Zarte Gebilde,

als seien sie erst jüngst aus verborgen gebliebener Evolution entdeckt.

Windwesen, mit dem einzigen Wunsch nach hauchdünnem Wind.

Wenn die Nachtwinde kommen,

werden die Geschöpfe anders: angepaßt an die Notwendigkeit

und dem bleibenden Eindruck: Stimmungen voller Tiefe und

Kraft.

Am nächsten Morgen ist die Landschaft übersäht von Federwesen.

Deutlich erkennbar ihr Anführer.
.

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